Noch immer findet in San Francisco das Intel Developer Forum statt, und es ist mal wieder an der Zeit für ein paar News.
Gemeinsam mit NXP Semiconductors und Texas Instruments treibt Intel die Entwicklung des künftigen USB-Standards mit der Versionsnummer 3.0 voran. USB 3.0 soll laut Intel rund 10-mal schneller Daten übertragen als USB 2.0, also mit 5 GBit/s. Das sind mathematisch genau genommen sogar 10,67-mal mehr Speed. Und ein effizienter Stromverbrauch steht ebenfalls auf der Agenda. Der zugehörige Standard soll Mitte nächsten Jahres verabschiedet werden.
Von einer Erhöhung des Systembusses (Front Side Bus) auf 1,6 GHz werden in Zukunft vor allem Workstations à la Mac Pro erheblich profitieren. Dies soll eine Rechenleistung ermöglichen, die bei gleicher Taktrate doppelt so hoch wie mit aktuellen Dualcore-Systemen sein wird.
Neben dem angekündigten WiMAX in allen Notebooks visiert Intel noch stärker als bisher den UMPC- und Mobile-Markt an. Dies soll ab 2008 mit der "Menlow"-Plattform und ab 2009 auf Basis der "Moorestown"-Technologie passieren. Menlow wird laut Intel nur noch ein Zehntel des bisherigen Stroms verbrauchen und sich zusammensetzen aus einem Prozessor ("Silverthorne"), einem Chipsatz mit Codenamen "Poulsbo" und bereits auf 45-nm-Basis produziert werden. Klar, dass die entsprechenden Geräte WLAN, WiMAX und 3G unterstützen werden. Moorestown hingegen soll eine Single-Chip-Lösung sein, die Prozessor, Grafik, Video und Speicher-Controller auf einem einzigen Chip vereint.
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