Auf der IFA 2007 hatten wir die Gelegenheit, uns die neuesten NAS-Lösungen von Linksys und Netgear anzusehen. Und das ist unser Fazit zu den Network Attached Storage-Geräten.
Zunächst muss man festhalten, dass Netgear mit seinem ReadyNAS bereits einen Schritt weiter ist als Linksys mit dessen NAS200. Denn ReadyNAS bietet vier Einschübe für vier Serial-ATA-Festplatten mit derzeit maximal 500 GByte Kapazität, was aus ReadyNAS einen Netzwerkspeicher mit bis zu 2 Terabyte macht. Und an der Zertifizierung für 1-TByte-Platten ist Netgear nach eigenem Bekunden auch schon dran.
Die Linksys-NAS hingegen bietet zwei Einschübe, was die maximale Speichermenge auf 1 Terabyte begrenzt. Ok, mit den zwei USB-Ports am NAS200 lassen sich weitere externe Speichermedien anschließen, ReadyNAS von Netgear bietet allerdings deren drei.
Weiterer wesentlicher Unterschied zwischen der Linksys- und Netgear-Lösung: ReadyNAS kommt mit diversen Mediastreaming-Programmen daher, Linksys beherrscht nur TwonkyVision. Netgear unterstützt sogar iTunes, was für alle Mac-Fans eine gute Nachricht ist. Apropos Mac: Da sich beide Lösungen per Webbrowser einrichten lassen, kommen sie auch für Apple-Netzwerke in Frage.
Weitere Unterschiede zeigen sich in kleinen Details: ReadyNAS beherrscht neben RAID-0 (Striping für mehr Tempo) und RAID-1 (Mirroring für erhöhte Datensicherheit) auch RAID-5 für eine Kombination aus RAID-0 und RAID-1. Linksys hat seiner NAS200 nur RAID-0 uind RAID-1 spendiert. Aber auch der Gigabit-Port des ReadyNAS ist leistungsstärker als der Fast-Ethernet-Anschluss des NAS200.
So viel mehr Leistung und Funktionen hat natürlich seinen Preis: Für die Netgear ReadNAS mit 1 Terabyte Speicherkapazität zahlt man zirka 900 Euro. Die NAS200 mit derselben möglichen Speichermenge gibt es bereits für etwa 500 Euro (180 Euro für das NAS selbst und je 150 Euro für 500 GByte).
Mehr Infos zur ReadyNAS gibt es auf netgear.de, zur NAS200 auf linksys.com.
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