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16.10.2008 - 17:00 - Fabian Hüttenhoff

Ersteindruck der neuen Apple-Laptops: Form und Funktion

MBP Ausgepackt

Wir hatten heute morgen die Möglichkeit das neue MacBook und das MacBook Pro persönlich in Augenschein zu nehmen und wollen unsere Eindrücke natürlich nicht für uns behalten.

Ein großes Dankeschön geht an den mStore Wuppertal, der dieses Hands-on möglich gemacht hat. Die erste Palette der neuen Books wird heute auf die mStores in Deutschland verteilt und die neuen MacBook (Pro) können dort live und in Farbe angesehen werden und in allen von Apple angebotenen Konfigurationen bestellt werden.

Mac Book Verpackt

Die Änderungen fangen schon bei der Verpackung an. Diese ist bei beiden Modellen deutlich kleiner. Beide Kartons strahlen nun in Weiß, die schwarze Grundfarbe für das MacBook Pro ist passé. Kleiner fällt bei letzterem leider auch der Lieferumfang aus: Apple liefert keinen Adapter für den neuen Mini DisplayPort mit, wer einen Monitor mit DVI- oder VGA-Anschluss besitzt, muss jeweils 29 Euro extra zahlen. Für den Dual-Link-DVI Adapter für das 30-Zoll Cinema Display werden 99 Euro fällig.

Nachdem das alte Aluminium-Gehäuse nahezu unverändert sechs Jahre als Powerbook und MacBook Pro Verwendung fand, fallen in dieser Reihe die Änderungen am deutlichsten auf. Der Sprung beim MacBook ist vergleichsweise kleiner, weswegen ich bis auf ein paar Details auf die Unterschiede beim MacBook Pro eingehen werde.

Mac Book Pro Alt und Neu

In den Abmessungen hat es an Breite und Tiefe leicht zugelegt, dafür an Höhe abgespeckt, wobei durch die stärkere Abrundung an den Kanten ein gegenteiliger Eindruck entsteht. Deutlich schlanker ist der Bildschirmdeckel geworden, vor allem ist er passgenauer als beim Vorgänger. Der "schiefe" Abschluss im geschlossenen Zustand beim MacBook Pro wird bald nur noch eine fade Erinnerung an vergangene Zeiten sein. Der Glasbildschirm schliesst rundum mit einer dünnen Gummierung ab. In Kombination mit der nun versenkten Tastatur wie sie vom Air bekannt ist berühren die Tasten nicht mehr die Bildschirmoberfläche.

Bedingten Anklang fand Apples Entscheidung nur noch Glossy-Displays zu verbauen. Die Glasoberfläche spiegelt allerdings nicht so stark wie befürchtet und der LED-Bildschirm ist so hell dass die Irritation minimal ist.

Mac Book Pro Detail

Die Plastikfassung des alten Gehäuses sucht man vergeblich, das Aluminium schliesst an den Kanten sauber ab. Die einteilige Hülle wirkt moderner und hochwertiger, die Kombination mit Glas und der Silber/Schwarz-Kontrast sind bereits vom iMac bekannt und erprobt. Apples Modellpalette wirkt nun einheitlicher und schlüssiger in ihrer Gestaltungslogik.

Mac Book Pro Battery LED

Kleine Details runden das Bild ab: Die Batterie-Ladezustands-LEDs sind vom Akku selber auf die linke Gehäuseseite gewandert, wer gerne mit mehreren Akkus hantiert muss sich nun merken welcher geladen ist und welcher nicht – für alle anderen jedoch eine nützliche Änderung.

Mac Book Pro Seitenansicht

Sämtliche Anschlüsse sind nun auf die linke Seite gewandert. Das optische Laufwerk von der Vorder- auf die rechte Seite. Wer einen Laptop-Stand benutzt oder eine Tastatur vor seinem MacBook Pro liegen hat weiss das zu schätzen. Und endlich hat das Pro auch eine magnetische Displayverriegelung.

Mac Book Pro Latch

Ebenfalls geändert ist die Verriegelung auf der Rückseite: Eine Alu-Lasche (ähnlich wie beim MacPro) hebt einen Teil des hinteren Gehäuses an und Festplatte und Akku sind frei zugänglich. Kleingeld-Schraubendreher sind nun endgültig aus der Mode.

Wer den Arbeitsspeicher erweitern möchte, muss jedoch nach wie vor ein paar Schrauben lösen – nur beim größten MacBook Pro ist dieser bis zum Anschlag aufgerüstet.

Alles zusammengenommen ist es viel mehr als eine Modellpflege. Apple hat die komplette MacBook-Baureihe in fast allen Details neu gedacht. Weniger Bauteile, bessere Verarbeitung, bessere Komponenten und viele überarbeitete Details leisten bei der Kaufentscheidung hervorragende Überzeugungsarbeit.

MacBook ausgepackt

Gerade das kleine MacBook ist mit dem neuen GeForce 9400M-Chipsatz deutlich aufgewertet worden und füllt die Lücke die das 12-Zoll Powerbook gelassen hat nun vollends aus. Wer auf FireWire verzichten kann, hochmobil sein und trotzdem viel Leistung möchte, wird sich über das Update freuen.

Das MacBook Pro tritt nun auch optisch endlich aus den Fußstapfen des PowerBooks heraus und ist in fast allen belangen dem Vorgängermodell vom Februar deutlich überlegen. Einzig der fehlende Displayadapter ist ein Wermutstropfen in einem ansonsten gelungenem Gesamtbild.

Mac Book Pro gegen Mac Book Pro

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Kommentare - 1 von 1

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Super Beitrag :)

16.10.2008 - 20:35 - (Takeo)

Prima Beitrag - finde mein neues MacBook Pro auch supidupi - nur der DVI Adapter hätte günstiger sein dürfen (kostenlos) und der DVI-Dual-Link Adapter geht echt ins Geld (99 Euro!)

Na ja, dafür ist es rundum besser als der Vorgänger :)

Ich bin mit meinem mittlerweile 4. MacBook Pro mehr als zufrieden :D

Grüße,

Takeo

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