
Benötige ich ein iPad 2? Diese Frage stellt sich nicht nur mir. Seit Freitag Nachmittag steht sie größtenteils unbeantwortet in vielen deutschen Haushalten. In meinem Fall besteht die Grundausrüstung aus einem iPhone 4 und einem MacBook Pro, welche die meisten mobilen Einsatzgebiete bereits hervorragend abdecken. Aber vielleicht stelle ich auch die falsche Frage; würde ich mir jetzt noch ein Laptop holen, wenn ich wüsste, dass das iPad die ihm zugedachten Aufgaben genauso gut bewältigt?
Die Mac-Klone sind doch seit ewigen Zeit durch, möchte man meinen. Doch Psystar – das Unternehmen, mit dem sich Apple derzeit auseinandersetzt – will nun endlich einen Stück vom Mac-Kuchen und stellt einen saubilligen Klon vor, der über ein Blue-Ray-Laufwerk verfügt. Dabei hatte Steve doch gesagt, das zu schaffen wäre ein »Sack voller Schmerz«. Ganz so schwer kann es also doch nicht sein, wenn ein zweit- oder eher noch drittklassiger Hersteller das schafft. Und gleich noch eine dickere Grafikkarte verbaut, die es bei Apple noch nicht einmal als BTO-Option gibt.
Und als ob das als angeblasene Attacke nicht reichen würde, legt Psystar nach und droht uns mit einem MacBook-Klon. Und der wird dann sicherlich aus einem soliden Stück Plastik gefräst, oder wie? Müssen wir uns jetzt fürchten, dass Macs und ihre miesen Kopien – allesamt hässlich und so 90er-Jahre-schwarz – den Markt überfluten? Wohl kaum, denn das Blue-Ray-Laufwerk im OpenPro kann zwar lesen und schreiben, aber keine Filme abspielen – denn es gibt keinen funktionierenden Player.
Was ich an dieser ganzen PR-Nummer schätze: Apple gerät ein wenig unter Druck. Und auch wenn Psystar nicht annähernd so schicke Computer baut wie Apple selbst und ich mir nie einen Psystar kaufen würde, so könnten wir User von den aggressiven Aktionen profitieren. Denn wo Konkurrenz entsteht, entsteht Innovation. Und das kann nie schaden.
Ausgeliefert werden die neuen Geräte mit Mac OS X 10.5.5, allerdings in einem leicht überarbeiteten Build 9F2088.
Die kosmetischen Änderungen fallen bei einem Blick in die Systemeinstellungen sofort auf: Das neue Glass-Trackpad hat sein eigenes Kontrollfeld spendiert bekommen und ist nicht mehr unter "Tastatur & Maus" eingeordnet.
Es gibt neue Optionen für den Sekundärklick und natürlich für die 4-Finger-Steuerungen.

Wir hatten heute morgen die Möglichkeit das neue MacBook und MacBook Pro persönlich in Augenschein zu nehmen und wollen unsere Eindrücke natürlich nicht für uns behalten.
Ein großes Dankeschön geht an den mStore Wuppertal, der dieses Hands-on möglich gemacht hat. Die erste Palette der neuen Books wird heute auf die mStores in Deutschland verteilt und die neuen MacBook (Pro) können dort live und in Farbe angesehen werden und in allen von Apple angebotenen Konfigurationen bestellt werden.
Für die vielen Trauernden, die sich in der vergangenen Woche so auf richtige News zum Mac gefreut haben, hier ein kleiner Hoffnungsschimmer: Am 14. Oktober soll die neuen MacBooks vorgestellt werden. Das glaubt zumindest Blogger John Gruber in seinem Blog Daring Fireball.
Dann wird es hoffentlich die unlängst versprochene "Neuausrichtung der Produktpalette" geben, die Apple für das laufende Geschäftsquartal angekündigt hat (und die auf Grund der teuren Umstellung geringeren Umsätze damals gleich mit). Außerdem wird erwartet, dass neben den üblichen Updates ein neues Design auf den Markt kommt. Wer weiß, vielleicht in den völlig unaufdringlichen Farben des iPod nano...?
Wir zählen jetzt jedenfalls die Tage, Stunden und Minuten bis zum 14. Oktober. Sobald sich dieser Termin offiziell bestätigen lässt oder ein anderer Termin bekannt gegeben wird, gibt's die Updates natürlich hier auf mackauf.
Wie lange träume ich schon von einem Notebook mit Flashspeicher! Und endlich, endlich rückt es in greifbare Nähe. Dann Apple senkt den Preis für das MacBook Air mit Solid-State-Drive um ganze 489 Euro. Ja, genau! 2379 Euro soll mein kleiner Liebling jetzt noch kosten.
Das Modell mit der normalen Festplatte wird zwar nicht günstiger, aber dafür sinkt der Aufpreis für 1,8 statt 1,6 Ghz Power von 270 auf lässige 170 Euro. Und, auch nicht zu verachten, die Kosten für 64 GB Solid-State statt 80GB herkömmlichen Speicherplatzes sinken von 899 auf 510 Euro.
Klingt so, als hätte ich gute Chancen, in Zukunft von einem schnellen neuen MacBook meine Beiträge zu tippen. Jetzt bestaunen: Hier.
Für 400 Dollar ist seit gestern ein 'Apple-Klon' einer Firma namens Psystar zu haben. 'Tschuldigung, seit dieser Nacht heißt das Gerät "Open Computer" – vermutlich, weil die ersten Probleme mit der Firma Apple entstanden sind.
Die EULA (end user license agreement) von Apple verbietet bisher die Installation der Apple-Software auf Drittherstellergeräten. Mit der Installation von OS X auf den "Open Computer" macht sich ein Käufer also – streng genommen – strafbar. "Was wäre, wenn Microsoft sagen würde, dass man Windows nur auf Dell-Computern installieren darf?", sagte ein Mitarbeiter Firma Psystar auf der Website.
Ein bisschen wirkt es schon so, als ob Apple hier einen Birnenvergleich macht, schließlich schreibt eine Autofirma keinem Kunden vor, auf welchen Straßen er fahren soll, oder?
Da die Fronten verhärtet scheinen, nimmt Psystar sogar einen Prozess in Kauf, denn es sei "eine unzulässige Errichtung eines Monopols", so die Aussagen der Klon-Firma. Fraglich ist aber, ob Psystar die Vorgaben mit einem Gerichtsverfahren abändern wird können, schließlich haben in der Vergangenheit auch einige damit auf Grannit gebissen.
Sollte der Klon – Verzeihung! – der Open Computer nach Europa kommen, dann erfahren Sie das natürlich auf mackauf.de
Jedes Jahr treffen sich auf der CanSecWest in Vancouver die wichtigsten Größen in Sachen digitale Sicherheit, lauschen Vorträgen und tauschen sich aus. Jedes Jahr gibt es den "PWN2OWN"-Hacking-Wettbewerb, veranstaltet von der Zero Day Initiative. Jedes Jahr geht es darum, ein Gerät zu gewinnen, indem man es als erster hackt.
Dieses Jahr im Rennen: ein VAIO VGN-TZ37CN mit Ubuntu 7.10, ein Fujitsu U810 mit Vista Ultimate SP1 und ein MacBook Air mit OSX 10.5.2. Am zweiten Tag, nachdem von den Notebooks Websites und E-Mail geöffnet werden durften, gewann Charlie Miller das MacBook und 10.000 Dollar. Er fand eine Sicherheitslücke - Safari 3.1 sei dank. Erst einige Tage in freier Internet-Wildbahn verfügbar, hatte Miller bereits die erste Sicherheitslücke in Apples Browsersprössling gefunden und erfolgreich genutzt.
Kleiner Trost zum Schluss: Auch das Vista-Notebook fiel am letzten Tag einer Sicherheitslücke in Adobe Flash zum Opfer. Shane Macaulay von Security Objectives, der Sieger des Wettbewerbs im letzten Jahr, gewann das Notebook und 5.000 Dollar. Nur der VAIO mit Ubuntu 7.10 blieb ungehackt.
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