
"Let's Rock" ist vorbei, "Viel Lärm um Nichts" wäre vielleicht passender gewesen - aber da war der olle William Shakespeare leider einige Jahre schneller. Sei's drum, wir fassen die Ergebnisse des Abends zusammen.
Die Gerüchteküchen hatten es schon vor über zwei Wochen gemeldet und so ist es auch schließlich eingetreten: Apple hat seinen mittleren iPod nochmals geschrumpft, das Diplay vergrößert und ihm einen Bewegungssensor verpasst. Letzterer lässt die Shuffle Funktion jetzt wie einen Mixer funktionieren: nano schütteln und heraus kommt ein neur Song. Den neuen iPod nano gibt es weiterhin mit 8 oder 16 GB für 149 oder 199 Euro. Beide Versionen kommen in den Farben Silber, Blau, Lila, Grün, Orange, Gelb, Pink, als (Product) RED Special Edition und in Schwarz. Versandfertig ist der kleine nano laut Apple Store in 24 Stunden, der große Bruder in 5-7 Tagen.
Auch die Überarbeitung des iPod touchs hatte die Gerüchteküche vorher gesehen. Äußerlich kaum verändert (außer der chrom-spiegel-glänzenden Rückseite) hat Apple hauptsächlich unter der Haube geschraubt: Nike + Empfänger und ein eingebauter Lautsprecher gehören zu den bemerkenswertesten Neuerungen. Die Modelle sind mit 8, 16 und 32 Gigabyte identisch geblieben (209,00 Euro, 279,00 Euro und 369,00 Euro)
Beim iPod classic gibt es fortan nur noch eine Version mit 120 GB Speicherplatz. Die bisher verfügbaren 80 GB und 160 GB Versionen gehören damit der Vergangenheit an. Kosten soll der klassische iPod 239 Euro - egal ob in Schwarz oder silber-grau.
Steve Jobs erwähnte es nicht, die Pressemitteilung von Apple verliert kein Wort darüber, aber auch bei Apples kleinstem iPod hat sich äußerlich was getan: Er erhält die Farben Silber, Blau, Grün, Rot und Lila vom iPod nano. Die Speicherkapazitäten bleiben mit einem Gigabyte für 45 Euro und zwei Gigabyte für 65 Euro identisch wie bisher.
Zu guter letzt hat Apple in San Francisco iTunes 8 mit einer neuen Genius-Funktion vorgestellt, die uns allen helfen soll, endlich die passende Musik zu finden. Dazu analyisiert iTunes die gesamte Musikdatenbank und sendet das daraus erstellte Profil anonym an einen Apple Server. Der vergleicht dann das eigene Profil mit anderen Profilen und gibt Empfehlungen, was noch gefallen könnte. Die nächsten Tage werden zeigen, wie genau und ob das überhaupt funktioniert. iTunes ist und bleibt kostenlos und kann über die Softwareaktualisierung oder die Apple Webseite bezogen werden.Apple Event am 9. September: Die Gerüchteküche nimmt Fahrt auf
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