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09.01.2008 - 12:57 - Dirk Kirchberg

Apple und die Preise

So klingt das, wenn es eine Presseagentur schreibt:

Apple will die Preise für digitale Musik in seinem Online-Shop iTunes europaweit vereinheitlichen. Der US-Konzern teilte am Mittwoch in London mit, er werde die höheren Gebühren für britische Kunden binnen sechs Monaten denen auf dem Kontinent angleichen. Apple reagierte damit auf ein Wettbewerbsverfahren der EU-Kommission.

Eine Frage, die zu stellen leider müßig ist: Warum muss  man Unternehmen immer erst mit der Keule drohen, bevor sie etwas ändern?!

Allerdings können Verbraucher Songs auch künftig nur vom nationalen iTunes-Angebot ihres Heimatlands herunterladen. Das iTunes-Angebot ist für die verschiedenen EU-Staaten unterschiedlich, Verbraucher können Songs nur auf dem Portal des Landes kaufen, in dem sie leben.

Warum auch immer... Wie schön wäre, es wenn man endlich mal auch in den Bibliotheken der anderen Länder stöbern könnte, von denen viele Platten führen, die es im heimischen Store nicht gibt? Von wegen digital hub weltweit...

Und wenn Apple schon einmal dabei ist, die Preise anzugleichen, könnten sie auch gleich den Druck auf die Industrie erhöhen, dass gefälligst alle Lieder als iTunes+ verfügbar sind. Dann würde ich nämlich nie wieder eine CD kaufen. Mein persönlicher musikalischer Beitrag zum Klimaschutz...

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