Der Ton wird ein wenig rauer: So scheint dem großen Musiklabel Universal Music die Dominanz des iTunes Music Store so ganz allmählich auf den Audio-Sack zu gehen. Kein Wunder, so hat doch Apple erst Ende Juli verkündet, mehr als drei Milliarden Musikstücke via Internet verkauft zu haben! Und das trotz vorwiegend 128-MBit-Qualität...
Und dass Apple bereits im April gemeinsam mit EMI zum Rundumschlag ausgeholt hat und seitdem DRM-freie Musik unter der Bezeichnung iTunes Plus für 1,29 Euro pro Musikstück verkauft, könnte natürlich auch etwas damit zu haben, das Universal & Co. zum Gegenangriff blasen. Denn wie die New York Times Online heute berichtet, vertickt Universal Music ab sofort bis vorerst Januar 2008 DRM-freie Digitalmusik an bestimmte Anbieter wie RealNetworks, Walmart, Amazon und Google.
Und was ist mit iTunes Music Store? Den klammert Universal Music ganz bewusst aus. Wohl um einerseits EMI eins reinzuwürgen und andererseits den Druck auf Apple zu erhöhen, DRM-freie Musik in Zukunft für weniger Geld anzubieten. Denn kopierschutzfreie Universal-Musik wird unter einem Dollar kosten – nämlich 99 Cent.
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gabs es zu CD-Zeiten doch nicht. Die Musikbranche hats immer noch nicht begriffen. Die alten Zeiten sind vorbei, da hilft kein Gejammer nach dem Motto "copy kills music". Supertanker wie Universal sind unflexibel und haben das Umdenken der Konsumten schlicht verpennt. Zeiten in denen der Künstler lediglich ein paar Prozentpünktchen seines kreativen Schaffens in Geld umsetzen konnte, sind dank Selbstvermarktung übers iNet so gut wie vorbei. Gut ist das!
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