Ab 1000 Euro beginnt die Highend-Klasse der Spiegelreflexkameras. Die Modelle unterscheiden sich jedoch deutlicher als im Einsteiger- oder Mittelklasse-Segment.Die Canon EOS 30D und die Panasonic Lumix DMC-L1 eignen sich beispielsweise eher für semiprofessionelle Fotografen. Die Canon EOS 1D Mark IIN oder der Nikon D2Xs sind dagegen echte Profi-Systemkameras.
Professionelle Spiegelreflexkameras bestechen durch ihre Schnelligkeit, auch kann der Fotograf zwischen mehr manuellen Einstellungen wählen als bei einem preiswerteren Modell.
Hinweis: Hier sind nur die Profikameras berücksichtigt, die ab dem Jahr 2005 in den Handel gekommen sind. Kamera-Dinosaurierer wie die Kodak DSC SLR/n (März 2004) oder die E-1 von Olympus (September 2003) bleiben deshalb außen vor.
Canon EOS 5D Eine kleine Sensation bei der EOS 5D ist der Vollformat-Sensor von 35,8 x 23,9 Millimetern zum vergleichsweise günstigen Preis um die 3.000 Euro. Bis dahin waren die einzigen Kameras, die über den großen Bildsensor ohne Umrechnungsfaktor verfügten, die Canon EOS 1 Ds Mark II für rund 8.000 Euro oder die Kodak Pro SLR/n für rund 5.000 Euro. Von der Canon EOS 30D hat die EOS 5D den DIGIC-II-Prozeesor geerbt. Über einen internen Blitz verfügt sie jedoch nicht.
Canon EOS 1 D Mark II N Die Canon EOS 1D Mark II N ist das aktuellste Profi-Modell von Canon. Zu seinen Funktionen zählen unter anderem der 45-Punkt-Autofokus, eine Lichtempfindlichkeit bis zu ISO 3.200 sowie zahlreiche manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Zudem ist die EOS 1 D Mark II N sehr schnell: Sie schafft 8,5 Bilder in der Sekunde.
Canon EOS 30D Die Canon EOS 30D beeindruckt durch ihre Schnelligkeit. So ist sie innerhalb von nur 0,4 Sekunden einsatzbereit und schafft immerhin 5 Bilder pro Sekunde im Serienbildmodus. Auch das Rauschverhalten ist gering. Im Vergleich zur Vorgängerin EOS 20D ist unter anderem eine Spot-Belichtungsmessung hinzugekommen.
Fuji FinePix S5 Pro Das einzige SLR-Modell von Fuji ist laut Hersteller ab Januar 2007 erhältlich. Sie kombiniert einen Super CCD SR Pro mit der Real-Photo-Technology , was laut Fuji einen besonders hohen Dynamikumfang möglich macht. Wie schon die Fuji S3 Pro ist auch der Neuling über das F-Bajonett kompatibel zu Nikon-Objektiven der Typen DX-AF, G-AF und D-AF.
Leica Digilux 3 Die Leica Digilux 3 ist weitgehend baugleich mit der Panasonic Lumix DMC-L1. Sie arbeitet wie diese mit einem 4/3-Zoll-Sensor, einem Ultraschall-Staubschutzfilter und der Live-View-Technologie mit Bildkontrolle über das Display. Aber auch Leica hat etwas mit in die Ehe gebracht: das Objektiv Vario Elmarit F2,8-3,5/14-50mm .
Nikon D200 Auch die Nikon D200 ist sehr schnell: Einsatzfähig ist sie in nur 0,15 Sekunden; fünf Bilder pro Sekunde sind möglich. Für das geringe Rauschen und die für einen 10-Megapixel-Sensor hohe Linienauflösung hat sie viel Lob bekommen. Zudem ist die Nikon D200 sehr variabel. So lassen sich beispielsweise für alle Betriebsarten des 11-Punkt-Aufofokus Messfeldgruppen und Messmethoden separat einstellen.
Nikon D2Xs Die aktuellste Profi-SLR von Nikon zeichnet sich durch naturgetreue Farben, 3D-Colormatrixmessung, sowie ein geringes Rauschen aus. Externe Blitze lassen sich per iTTL steuern, einen internen Blitz gibt es wie bei den meisten Profi-SLRs nicht. Die D2Xs bietet noch mehr manuelle Einstellungen als die D200. Im Hochgeschwindigkeitsmodus sind sogar 8 Bilder pro Sekunde möglich.
Nikon D2Hs Ganz taufrisch ist die Nikon D2Hs nicht mehr. Bereits seit März 2005 auf dem Markt, bietet sie eine Auflösung von nur 4,1 Megapixel. Zum Vergleich: Die aktuellen Modelle bis 1.000 Euro bieten rund 10 Megapixel. Die Bildqualität und die Schnelligkeit jedoch machen die D2Hs nach wie vor zu einer Kamera für professionelle Ansprüche.
Panasonic Lumix DMC-L1 Die Lumix L-1 hat äußerlich viel von einer Leica – eckig und klobig sagen die einen, die anderen schätzen das exklusive Desgin. Auch das Vario Elmarit F2,8-3,5/14-50mm stammt von der Edelmarke. Sogar einen Bildstabilisator ist im Objektiv integriert. Von der Olympus-SLR-Technologie sind die Live-View-Funktion und der Staubschutz integriert. In Sachen Live-View ist die L1 noch einen Schritt weiter als die Olympus E-330, da man neben der Schärfe auch die Belichtung und den Weißabgleich vor der Aufnahme "live" kontrollieren kann.
Sigma SD14 Die Besonderheit aller Sigma-Kameras ist der Foveon-X3-Sensor- so auch der Sigma SD14. Er benötigt anstatt drei Pixeln nur einen, um die RGB-Grundfarben darzustellen. Dadurch werden auch bei relativ geringen Pixelzahlen sehr hoch aufgelöste Fotos ohne Bildstörungen möglich. Weitere Merkmale der SD 14 sind ein heller und scharfer Sucher sowie der eingebaute Blitz mit Leitzahl 11.Software für Bildbearbeitung von Corel gewinnen
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