Fernseh gucken mit dem Mac bedeutet in Zeiten eines immer besser ausgebauten DVB-T-Netzes echten Spaß.
Und Besitzer von MacBook & Co. haben es da noch ein Stückchen besser: Sie können – DVB-T-Empfang vorausgesetzt – überall gucken, wo sie sich gerade aufhalten. Selbst im Auto bei Tempo 160...
Doch nicht nur der Empfang von Bewegtbildern ist mit dem Mac-Rechner möglich, sondern auch das Aufzeichnen von Dokus, Spielfilmen und Sport-Events. Und dank Timeshifting verpass' ich nie wieder einen Toten, nur weil Sonntag Abend irgendwer anruft, der leider kein "Tatort"-Fan ist.
Ein Problem gibt es allerdings bei diversen DVB-T-Receivern wie dem eyeTV Diversity von Elgato: Die Aufnahme liegt nicht im Quicktime-kompatiblen Format vor, was eine Konvertierung des Filmmaterials notwendig macht. Und das ist genau der Knackpunkt: Das dauert!
Selbst auf einem schnellen Mac vergehen drei bis vier Sekunden, bis eine Sekunde Filmaufnahme umgewandelt ist. Jetzt rechnet einfach mal: Der "Tatort" dauert 90 Minuten, was genau 5.400 Sekunden sind. Damit nimmt das Konvertieren des Sonntag-Abend-Krimis etwa 18.900 Sekunden in Anspruch, sprich 315 Minuten, sprich mehr als fünf Stunden!
Das klingt nach echter Arbeit für den Mac. Wie gut, das es Abhilfe hierfür gibt. Denn Elgato selbst hat sich so seine Gedanken gemacht und bietet mit dem Turbo.264 einen hardware-beschleunigten Umwandler, dessen Name Programm ist: Basierend auf dem H.264-Codec macht der kleine USB-Stick aus eyeTV-Aufzeichnungen Quicktime-fähige MPEG4-Videos. Und das in Turbo-Manier.
Nicht überzeugt? Macht nix, denn auf mac-tipps findet ihr einen passenden Beitrag zur Leistungsfähigkeit und Komfort des Turbo.264. Inklusive weiterführender Infos und eines Nachtrags...
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Wozu wollte man eine Aufzeichnung denn konvertieren?! Einfach mit Toast auf eine DVD brennen und gut is'. Ein Rohling kostet geschätzte 60 Cent, wo liegt also der Vorteil des Turbosticks? Kam für mich nie in Frage.
Klar, nur für die Kopie via Toast auf eine DVD ist Turbo.264 vermutlich sinnfrei.
Aber, wenn du beispielsweise Videos ins iPod-Format konvertieren willst und zudem einen eher langsamen Mac dein Eigen nennst, ist der Turbo-Stick eine feine Sache.
Per einfachem Mausklick überführst du nämlich die TV-Aufzeichnung oder sonst einen Videostream in einem Bruchteil der Zeit in ein passendes Videoformat.
Aber auch semi-professionelle Anwendungen sind denkbar, vor allem, wenn du oft und gerne Videos in andere Formate umwandeln willst. Dann spart der Turbo.264 so richtig Zeit – und Nerven.
Michael
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