Auch wenn Steve Jobs vollmundig ankündigte, das gesamte iPod Line-Up erfahre ein Upgrade – der iPod classic ging am gestrigen Abend leer aus. Alle anderen iPods erfuhren mehr als nur ein Facelift. Wir haben die Fakten zur neuen Apple Hardware nochmals übersichtlich zusammengestellt.
Schäm Dich, Apple. Überraschungen sehen anders aus. Wie verbissen hatten Deine Marketingfachleute in der Vergangenheit alles daran gesetzt, dass bloß keine der großen von His Steveness verkündeten Neuerungen zur Zeremonie a.k.a Keynote den Weg schon Wochen vorher in die Blogs und Gerüchteküchen finden würde. Und diesmal? Bis auf den Umstand, dass Apples neues Social iTunes Angebot Ping heißt, schien diesmal schon vorher wirklich alles bekannt zu sein.
Überhaupt iTunes: Da wird OS X immer wieder gerne und meist auch zurecht als ein Betriebssystem vorgestellt, zu dem sich leicht wechseln lasse. Weil es so schön leicht zu erlernen sei. Mag sein, aber wenn ich meiner Großmutter dann irgendwann beigebracht habe, was die kleinen runden Weingummis, waagrecht angebracht in der oberen linken Ecke einer jeden Anwendung zu bedeuten haben, dann ist es sicherlich nicht hilfreich, diese plötzlich in die Senkrechte wechseln zu lassen. Und wo wir gerade bei älteren Leuten sind (und da schließe auch ich mich schon um die 30 mit ein) – wie wäre es mit ein wenig mehr Kontrast gewesen? Es hat einen Grund, warum Ampeln überall auf der Welt nicht nur drei Lichter haben, sondern diese auch in unterschiedlichen Farben leuchten. Nicht so bei iTunes 10. Hier haben nur noch die Alben im iTunes Store eine Farbe. Alles andere ist grau. Und Grau ist eine Abwandlung von Schwarz – und Schwarz ist bekanntlich ja nichtmal eine Farbe.
Dann war da noch dieser hyper-innovative iPod shuffle. Ich sehe ein, dass bei einem Gerät kaum größer als eine Briefmarke der Raum für Innovationen gering ist. Den iPod shuffle der vierten Generation aber fast identisch wie das Gerät der zweiten Generation aussehen zu lassen, das zeugt nur von dem Vorhandensein einer Metallsäge, um den 2006er shuffle ins quadratische Maß zu pressen. Innovationen sehen anders aus. Und falls die fünfte Generation in circa ein bis zwei Jahren dann wieder wie ein Streifen Kaugummi aussehen sollte, kauf ich mir zum Fahrradfahren irgendwas von Sony.
Versöhnt hat mich an diesem Abend zumindest ein bisschen das neue Apple TV: Mit 119 Euro (inklusive 29 Euro Urheberrechtsabgabe – die EU lässt grüßen!) ist die kleine Box wirklich erschwinglich und die angekündigte Fernsteuerung über iPad, iPod touch und iPhone eine wirklich nette Angelegenheit. Leider fehlt die Full HD Unterstützung, was bei dem Preis zu verschmerzen ist. Aber auch hier hat die Gerüchteküche schon vor zwei Wochen so ziemlich alle Details verraten. Danke Apple, dass Du nicht aus Trotz den Preis auf 299,00 Euro hochgesetzt hast.
Wer bisher mit einem Akai APC40 oder der etwas kleineren Variante – dem Novation Launchpad geliebäugelt hat, sollte sich einmal das soebene erschienende touchAble von AppBC ansehen.
Sollte jemand bereits ein iPad besitzen so dürfte diese App auf jeden Fall eine reizvolle Investition sein.
Mittels eines kleinen Serverprogramms, das man auf dem eigenen Musikrechner startet, kann man vom iPad aus Ableton Live via WiFi steuern.
Die Steuerung umfasst sowohl den Clip-View, den Mixer, die Geräte, eine Klaviatur, eine Padsteuerung und natürlich die Transportsektion.
Untern anderem lassen sich damit die Tonhöhe, Länge und Position der Clips verändern. Die Geräte (Native, VST, AU) einer Spur können aktiviert und deaktiviert werden, bei einigen nativen Geräten besteht sogar schon die Möglichkeit die Geräteparameter selber zu bearbeiten (weitere Geräte sollen in den nächsten Updates folgen). Der Mixer steuert unter anderem Kanallautstärke, Panorama, Mute und Effektreturns. Für jede Spur gibt es Aussteuerungsanzeigen damit das Signal vorm Übersteuern bewahrt werden kann.
Ich kann mir keinen Ableton Live User vorstellen, dem nicht schon alleine bei diese Aussichten die Finger kribbeln. Leider steht mir aktuell kein iPad zur Verfügung sonst hätte ich bereits die günstig anmutenden 13,99€ investiert und würde das ganze mal auf Herz und Nieren prüfen.
touchAble von AppBC im AppStore.

Apples Keynote zum heutigen Musik Event wird zum ersten Mal seit langer Zeit wieder live auf www.apple.com übertragen.
Apple wird den Stream auf Basis eines http-Streams zur Verfügung stellen, was bedeutet, dass man das Event auf jedem Mac, iPad oder iPhone verfolgen kann.
Wir werden danach alle Fakten zusammenfassen und passend zum Frühstückskaffee online stellen.
Stay tuned.
Wenn der Mac ganz oben auf der Wunschliste steht, gibt es jetzt einen guten Grund, nicht bis Weihnachten zu warten: Die Null Prozent Finanzierung beim Kauf eines neuen Macs vom 02. bis 30. September bei allen teilnehmenden Apple Premium Resellern. Garantie-Erweiterungen, Software sowie Zubehör lassen sich bis zu einem Drittel der Gesamtkaufsumme mitfinanzieren.
Aber Achtung: Dieses Angebot gilt nur für den Kauf eines neuen Apple-Computers mit einem Warenwert von mindestens 700 Euro inklusive Mehrwertsteuer und einer Laufzeit von zehn Monaten. Bei einer Laufzeit von zwanzig Monaten kann der neue Mac mit 4,9 Prozent Jahreszins (normalerweise 6,49 Prozent) finanziert werden – immer noch günstig, aber eben mehr als null Prozent. Weitere Angebotsbestimmungen gibt's bei den teilnehmenden Apple Premium Resellern.
Übrigens: Auch Studenten können das Finanzierungsangebot bis zu einer Höchstkaufsumme von 3.000 Euro nutzen, sofern eine EC-Karte vorhanden und die übrigen Angebotsbestimmungen eingehalten werden.
Amidio, die Hersteller von noise.io und Touch DJ, haben am Wochenende ein Programm Namens Seline auf den Markt gebracht. Das Programm ist auch für musikalisch Unerfahrene gedacht, um ihnen die Möglichkeit zu geben, auf dem iPad Songs zu improvisieren.
Dafür wurde eine neue Eingabeoberfläche (abweichend von der üblichen Klaviatur) entwickelt, die eher einer Tastatur mit ergonomisch abgewinkelten Tasten entspricht. Diese Tasten sind – je nach ausgewählter Tonart – so belegt, dass man keinen „falschen“ Ton spielen kann.
Diese Eigenart ist natürlich ideal für User, die keine Erfahrung mit Musik haben. Leider klingt das Ergebnis dieses „fehlerfreien“ Spielens wie die Hintergrundmusik einer Entspannungs-CD. Dies mag nun diversen Hobby-Hypnotiseuren die Freudentränen in die Augen treiben – mir ringt es nur ein leichtes Schmunzeln ab. Vielleicht haben wir jetzt doch endlich das Wassermannzeitalter erreicht, auf das ja schon seit den 60er Jahren irgendwie gewartet wird.

Electric Ears hat unter dem Copyright der English National Opera aus London eine App für das iPad herausgebracht. Diese als Pocket Workshop veröffentlichte App nennt sich Sing ENO (English National Opera) und bietet Aufwärmübungen für Sänger.
Nebst den reinen Übungen gibt es auch zu jedem eine Klavierbegleitung und man kann sich ebenfalls Aufnehmen um sich das Ergebnis der Übung nachträglich anzuhören.
Möchte jemand Profi-Illustrator werden? Und das in 21 Stunden? Das Video-Training Adobe Illustrator CS5 von Karl Bihlmeier, erschienen im Verlag Galileo Press, wäre dafür das richtige Werkzeug. Mit dem vektorbasierten Grafik- und Zeichenprogramm Illustrator kann man malen, zeichnen sowie Grafiken für Druck und Web erstellen – und Karl Bihlmeier zeigt in seinem neunstündigen Video-Training, wie das alles funktioniert. Zusätzlich gibt es auf der DVD über zwölf Stunden Praxis-Workshops zu Vektorgrafiken, Zeichentechnik, Webdesign und 3D, die zum mitmachen einladen – und es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit zu lernen, als theoretische Kenntnisse gleich in die Praxis umzusetzen.
Ob Anfänger oder Fortgeschrittener – das Video-Training aus dem Verlag Galileo Press zu Adobe Illustrator CS5 bringt jedem etwas. Los geht's mit Grundlagenthemen wie Werkzeuggruppen, Voreinstellungsoptionen, Dokumentenfarbraum oder Dokumentenvorlagen.
Bitte nicht fragen, es ist eigentlich nur eine fixe Idee. Wer die Hintergründe zum Wettbewerb des OMClub erfahren möchte, dem sei ein Blick auf diese Seite empfohlen:
Der Beitrag, den ich hier bewerben möchte, liegt allerdings hier:
Noch bis zum 04. September 2010 läuft bei den deutschen Apple Premium Resellern eine lukrative „Freunde-werben-Freunde“ Aktion: Beim Kauf eines iMacs, MacBooks (Pro, Air ebenso), Mac Pros oder Mac minis erhalten sowohl der Werber wie auch der Geworbene einen Rabattgutschein in Höhe von 50,00 Euro. Der Geworbene kann diesen sofort für den Kauf seines neuen Macs einsetzen, der Werber erhält erhält den Rabatt beim nächsten Einkauf eines Apple Produkts seiner Wahl.
Voraussetzung für die Teilnahme an der Freunde-werben-Freunde Aktion der Apple Premium Reseller ist eine vollständig ausgefüllte Kontaktkarte des Werbenden, wie die Webseite der APRs verrät. Die Karten gib es dort allerdings leider nicht, sondern nur direkt im nächsten APR-Store. Einfach den Geworbenen beim Kauf bis zum 04. September 2010 begleiten und beraten, die Karte ausfüllen und so doppelt sparen.
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